Wer im Garten zündelt...

Aus gegebenem Anlass raten das Institut für technische Sicherheit und die NÖ Brandverhütungsstelle zu mehr Sicherheit im Garten.

Dass das Verbrennen von Gartenabfällen wahrhaft schmerzhaft sein kann, musste Austro-Popper Wolfgang Ambros vergangene Woche am eigenen Leib erfahren. Bei dem Versuch, Äste in seinem Garten mit Benzin zu verbrennen, zog sich der Musiker Verbrennungen ersten und zweiten Grades sowohl an Armen und Beinen zu. Ambros hatte noch mal Glück, er kann wahrscheinlich in vier Tagen das Spital wieder verlassen.

NÖ Landesgesetz informiert

Wer seine Gartenabfälle verbrennen möchte, sollte vorher einige wichtige Dinge beachten. Das Verbrennen von Gartenabfällen in bebauten Gebieten oder in Kleingartensiedlungen stellt bei nicht sachgemäßer Durchführung nicht nur eine Gefahr für den Ausführenden, sondern auch für die Nachbarschaft dar. Das Institut für technische Sicherheit - SCHUTZ HAUS und die Landesstelle für Brandverhütung des Bundeslandes Niederösterreich geben Einblick in das NÖ Landesgesetz, das sowohl zur eigenen als auch zur Sicherheit der Nachbarschaft dienen soll:

Brennbare Flüssigkeiten vermeiden

Es sollten keinesfalls brennbare Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger) wie Benzin, Spiritus, usw. verwendet werden. Sollte der Einsatz derartiger Flüssigkeiten "unumgänglich" sein, so handelt es sich um Ausnahmefälle bei denen folgendes zu beachten ist: